Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr besucht die Kinderklinik

Am Donnerstag, 3. Mai, besuchte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr die Kinderklinik am Universitätsklinikum Essen. Vor Ort informierte er sich über die Pläne zum Neubau der Kinderklinik, die eine der mordernsten Einrichtungen ihrer Art in Europa werden soll. Thema war darüber hinaus die notwendige Strukturierung des zukünftigen Gebrauchs von Arzneimitteln bei Kindern im so genannten Off Label Use, der Verordnung eines zugelassenen Arzneimittels außerhalb des genehmigten Gebrauchs hinsichtlich seiner Anwendungsgebiete.

Gesprächspartner von Bundesminister Bahr waren neben Herrn Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel, Vorsitzender des Vorstands und Ärztlicher Direktor am Universitätsklinikum Essen, und Frau Barbara Schulte, kaufmännische Direktorin, auch Herr Dr. Klaus Engel, Persönliches Mitglied im Initiativkreis Ruhr und Vorsitzender des Vorstands der Evonik Industries AG, sowie Herr Bodo Hombach, Moderator des Initiativkreises Ruhr. Herr Minister Bahr informierte sich über die Patienten-Versorgung im Bereich Pädiatrie und besuchte gemeinsam mit Prof. Ursula Felderhoff-Müser, Direktorin der Klinik für Kinderheilkunde I, unter anderem auch die Frühchenstation am Universitätsklinikum
Essen.

Darüber hinaus war der geplante Neubau der Kinderklinik des UK Essen Gesprächsthema. Die Versorgung von Kindern sollte im besten Falle nicht nur auf die Patienten ausgerichtet sein, sondern ihr engstes Umfeld, ihre Familie, mit einbeziehen. „Unsere kleinen Patienten brauchen neben therapeutischen Höchstleistungen viel menschliche Unterstützung. Schwer- und schwerstkranke Kinder sollen in der neuen Klinik Liebe und Aufmerksamkeit erfahren. Das ist unser Verständnis von medizinischer Exzellenz“, erklärte Bodo Hombach. Das Projekt der geplanten Kinderklinik wird hier beispielhaft sein. „Im Umgang mit kranken Kindern offenbart sich der Charakter unserer Gesellschaft. Daher werden wir in der neuen Kinderklinik beste Bedingungen für eine moderne kindermedizinischen Versorgung unter einem Dach vereinen: eine Bündelung aller Disziplinen der universitären Kindermedizin. Die modernste medizinische Technik, eine liebevolle Betreuung, gut vernetzte Stationen und einander ergänzende Therapiemöglichkeite“, erläuterte Prof. Nagel im Rahmen des Gespräches die wesentliche Motivation zum Bau der geplanten Kinderklinik der Metropole Ruhr.

 

Universitätsklinikum Essen AöR
Als Krankenhaus der Maximalversorgung ist das Universitätsklinikum Essen heute „das Klinikum der Metropole Ruhr“ und verfügt über 27 hochmoderne Kliniken und 1.291 Betten, 20 Institute in rund 70 Gebäuden. Mit seinen mehr als 5.300 Mitarbeitern behandelte das Universitätsklinikum Essen im vergangenen Jahr 47.823 Patienten stationär und 156.275 Patienten ambulant. Neben den übergreifenden Forschungsgebieten Genetische Medizin sowie Immunologie und Infektiologie konzentriert sich das UK Essen seit Jahren erfolgreich auf drei Schwerpunkte: Herz-Kreislauf, Onkologie und Transplantation. Das Herzzentrum in Essen-Huttrop (www.herzzentrum-essen-huttrop.de), ein Tochterunternehmen, hat die Kapazitäten in der Herzchirurgie deutlich erweitert. Mit dem Zentrum für Terminale Herz- und Lungenkrankheiten und der Tochter Ruhrlandklinik (www.ruhrlandklinik.de) existiert zudem eine Anlaufstelle für schwerstkranke Patienten, die in anderen Krankenhäusern oft nicht mehr behandelt werden können.



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