Initiativkreis Ruhr und UAMR-Hochschulen begrüßen amerikanische Studierende – Ruhr-Fellows besuchen das Ruhrgebiet und absolvieren Praktika in Initiativkreis-Unternehmen.

Der Initiativkreis Ruhr ermöglicht es in Kooperation mit der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) zehn Studierenden der amerikanischen Universitäten Harvard, Princeton, der University of Pennsylvania und MIT, über Praktika in seinen Mitgliedsunternehmen den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Ruhrgebiet kennenzulernen. Zum Auftakt ihrer Stipendiatenzeit besuchten die Studierenden gestern Abend die Geschäftsstelle des Initiativkreises Ruhr.

Mit dem Stipendiaten-Programm Ruhr-Fellows holt der Initiativkreis mit seinen Partnern begabte Studierende aus den USA in das Ruhrgebiet und bringt ihnen sowohl die Region, als auch deren Wirtschaftsunternehmen über Praktika näher. Ziel ist es, das Image der Metropole Ruhr zu verbessern und Anreize zu schaffen, junge begabte Menschen von außerhalb an einem Leben und Wirken in der Region zu interessieren.

Akademisch und praktisch: Ruhr-Fellowships mit zwei Programmphasen
Die zweimonatigen Ruhr-Fellowships sind in zwei Programmphasen aufgeteilt: In den ersten vier Wochen besuchen die Studierenden eine Summer-School. Das akademische Programm organisiert die Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR), die unter dem Label „ConRuhr“ unter der Federführung der Technischen Universität Dortmund ein Verbindungsbüro in New York betreibt.  Die Studierenden erhalten so die Gelegenheit, die drei UAMR-Universitäten, d.h. die Ruhr-Universität Bochum, die Universität Duisburg-Essen sowie die Technische Universität Dortmund kennenzulernen. In der zweiten Hälfte absolvieren die sechs Studentinnen und vier Studenten ein vierwöchiges Praktikum bei den Mitgliedsunternehmen des Initiativkreises Ruhr. Die diesjährigen Praktikumsplätze stellen die Unternehmen Evonik, Vaillant, ThyssenKrupp, SMS, Klöckner, Deutsche Bank und der Ruhrverband zur Verfügung.

Jan-Peter Nissen, Geschäftsführer des Initiativkreises Ruhr, erläuterte bei der gestrigen Begrüßung das Ziel des Programms: „Durch die Kombination eines Studienaufenthaltes und eines Praktikums bieten wir eine interessante Verknüpfung von akademischem Modul und praktischer Berufserfahrung. Darüber hinaus können sich die Studierenden ein Netzwerk mit wertvollen Kontakten im Ruhrgebiet aufbauen. Wir wünschen uns, dass die Studierenden an ihren Heimatuniversitäten nicht nur Werbung für das Ruhrgebiet machen, sondern nach ihrem Abschluss in unsere Region zum Leben und Arbeiten zurückkehren.“ Mit dem Programm sollen sich Kontakte entwickeln, die langfristig zu gemeinsamen Forschungskooperationen führen.

Das prall gefüllte Austauschprogramm sieht ferner vor, den Stipendiatinnen und Stipendiaten das Ruhrgebiet auch als attraktives Lebensumfeld zu präsentieren. So stehen in den kommenden Wochen zahlreiche Exkursionen und Besuche kultureller und landespolitischer Einrichtungen an. Deutschkurse runden das Angebot ab. Das Projekt ist für zunächst drei Jahre geplant.

Der Auswahlprozess
Das Angebot richtet sich vornehmlich an Studierende der Ingenieur- und Naturwissenschaften. Seit Anfang Dezember vergangenen Jahres lief die Ausschreibung des Programms an den Partner-Universitäten in den USA. Nach dem Bewerbungsschluss Mitte Februar dieses Jahres begann die Vorselektion der Bewerber durch die Partner-Universitäten in den USA und die finale Auswahl durch Initiativkreis und UAMR.



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