Drei Modelle für individuelle 
Themenschwerpunkte

In drei Dialog-Modellen lernen Jugendliche Wirtschaft begreifen – und für sich zu erobern.

Dialog mal drei
© Sven Lorenz

Der Classic-Termin

Beim klassischen Dialog-Termin bereiten zunächst Unternehmensmitarbeiter die Schüler auf das Gespräch mit dem Unternehmensvorstand vor und bringen dazu aktuelle und interessante Themen in die Schule mit. Die Schüler selbst setzen die Schwerpunkte, die sie besonders interessieren. Im Anschluss an diese Erstinformation erstellen sie mithilfe ihres Lehrers eine Themen- und Fragenliste, die der Initiativkreis rechtzeitig vorher erhält.

Zu Gast im Unternehmen:
Im Mittelpunkt des Classic-Termins steht das Treffen mit dem Unternehmenschef. Persönlich empfängt er die Schüler im Unternehmen und steht seinen Gästen Rede und Antwort.


Der Praxis-Termin

Hier stehen praktische Informationen im Vordergrund: Zur Vorbereitung kommen ebenfalls Unternehmensmitarbeiter in den Unterricht und stellen ihren Betrieb vor. Die Schüler entwickeln daraus ihre eigene Fragenliste.

Unternehmenserkundung:
Hautnaher Einblick in ganz konkrete Arbeitsbereiche. Was genau macht eigentlich ein Ingenieur? Wie sieht der Berufsalltag aus? Wie werden Entscheidungen für die Zukunft getroffen? Ihre Fragen richten die Schüler im Anschluss direkt an den Chef persönlich.


Die Fallstudie

Schüler als Unternehmensberater: Bei diesen in der Regel zweigeteilten Terminen bearbeiten Schüler eine reale Fallstudie aus dem Wirtschaftsalltag.

1. Vorbereitungstermin (ein Nachmittag in der Schule): Das Unternehmen stellt eine echte Aufgabenstellung vor: Wie führt man ein neues Produkt ein? Soll die Produktion ins Ausland verlagert werden? Was kann eine Marketingkampagne erreichen? Es werden konkrete Aufgaben und Fragestellungen zur Bearbeitung gestellt.

2. Gruppenarbeit der Schüler außerhalb des Unterrichts (ca. 14 Tage Zeit): Unter Anleitung der Lehrer führen die Schülerteams selbstständig Analysen durch, erarbeiten ein Konzept und bereiten eine Ergebnispräsentation vor.
Diese Phase ist aufwendig und sollte für die Schüler weitestgehend frei von Klausuren o.ä. sein.

3. Präsentation vor dem Vorstand (ein Nachmittag in der Schule): Beim Dialog-Termin stellen die Schüler-Berater in einem Plenum ihre Ergebnisse zur Diskussion. Sie überzeugen den „Kunden“ von ihren Konzepten und erhalten für ihre Lösungswege ein professionelles Feedback. Die Mitarbeit an der Fallstudie wird mit einer Teilnehmerurkunde dokumentiert.