Unter dem Titel „Verkürzte Schulzeit und Neues Übergangssystem – Platz für Wirtschaftsthemen?“ hatte der Initiativkreis Ruhr (IR) heute in die Haniel-Akademie zur Diskussion nach Duisburg eingeladen. Experten aus Wissenschaft, Bildungsinstitutionen und Schulen stellten ihre praktischen Erfahrungen vor und diskutierten konkrete Empfehlungen und Handlungsoptionen. Im Mittelpunkt des Treffens: Wie können Praxisangebote der Unternehmen in der verkürzten Schulzeit (G8) und im Neuen Übergangssystem Schule – Beruf (NÜS) optimal eingebunden werden – und wie können Erfolgsmodelle im Ruhrgebiet besser vernetzt und koordiniert werden? Weiter lesen
Presseinformationen
Bodo Hombach: „Wir teilen die Sorgen der Arbeitnehmer und der IG Metall. Vor den Wahlen darf die Diskussion um die Energiewende nicht vereisen. Die Unternehmen brauchen rasch Investitionssicherheit.“
Gemeinsames Ziel: Zu langsame Energiewende und hohe Energiekosten dürfen nicht zum strukturellen Nachteil im Wettbewerb führen.
Auch der Moderator des Initiativkreises Ruhr teilt die Sorge der Arbeitsnehmer und Betriebsräte, dass in Deutschland durch Verzögerungen bei der Energiewende der Verlust von Arbeitsplätzen drohe. Es fehle an einem verlässlichen politischen Ordnungs- und Regulierungsrahmen, heißt es in einem offenen Brief der IG Metall an die Bundesregierung. Netzentwicklung, Lösungen für den Strommarkt und Forschungs- und Fördermaßnahmen würden auf der Strecke bleiben. Befürchtungen, die auch der Initiativkreis Ruhr bereits in seinem energiepolitischen Positionspapier formuliert hatte.
Um das Papier des Initiativkreises Ruhr und seiner Arbeitsgruppe Energie zu diskutieren, war Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, heute Nachmittag Gast des Initiativkreises Ruhr. In dem nichtöffentlichen Gespräch forderten die Mitglieder des Initiativkreises Ruhr einen verlässlichen Fahrplan und mehr Tempo für die Energiewende. Gemeinsames Ziel müsse es sein, vor dem Hintergrund der ökologischen Erneuerung ein tragfähiges Marktmodell für den Energiesektor in Deutschland zu entwickeln.
Bodo Hombach, Moderator des Initiativkreises Ruhr: „Die Landesregierung will mit uns in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe die Analysen zu Handlungsempfehlungen weiterentwickeln. Auch das Gespräch mit dem Bundeswirtschaftsminister hat viele Gemeinsamkeiten gebracht. Die Energiepolitischen Positionen des Initiativkreises sind parteiübergreifend konsensfähig und überzeugend.“
Dr. Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie: „Die Konzeptvorschläge der Ruhrindustrie sind wichtige Beiträge in der energiepolitischen Diskussion. Wettbewerbsfähige Energiepreise, Versorgungssicherheit und mehr Marktwirtschaft bei der Förderung der Erneuerbaren sind ganz zentral für das Gelingen der Energiewende. Für die Umsetzung der Energiewende ist es zudem wichtig, dass alle Betroffenen einschließlich der großen Erzeuger und Verbraucher an Rhein und Ruhr hier mitziehen.“
Der Brief mit dem Titel „Energiewende jetzt“ erscheint heute und morgen in mehreren großen deutschen Tageszeitungen in Form einer ganzseitigen Anzeige. Zu den Unterzeichnern gehören neben dem Ersten Vorsitzenden der IG Metall, Berthold Huber, und dem Zweiten Vorsitzenden, Detlef Wetzel, rund 50 Betriebsratsvorsitzende großer, von der Energiewende betroffener, Unternehmen.
Die Unterzeichner fordern von der Bundeskanzlerin, aber auch vom Wirtschafts- und Umweltminister, mehr politische Initiativen, um den aktuellen Stillstand zu überwinden. „Stehen Sie nicht auf der Bremse, sondern gestalten Sie die Zukunft mit uns. Erarbeiten Sie einen Masterplan, um die Energiewende zu einem industriellen Erfolg zu machen“, heißt es in dem Brief. Der Wert der Energiewende für nachhaltige industrielle Zukunftsinvestitionen dürfe nicht zerredet werden und im Hick-Hack der Interessenkonflikte untergehen. Weiter lesen
Der Initiativkreis Ruhr und die Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) ermöglichen auch in diesem Jahr Studierenden der amerikanischen Universitäten Harvard, Princeton sowie der University of Pennsylvania, die Sommermonate im Ruhrgebiet zu verbringen. Zum Auftakt ihrer Stipendiatenzeit besuchten die 14 Teilnehmer gestern Abend die Geschäftsstelle des Initiativkreises Ruhr. Weiter lesen
Bildung & Begabung, das Zentrum für Begabungsförderung in Deutschland, lädt Schülerinnen und Schüler zum zweiten Mal zu Ferienprogrammen im Ruhrgebiet ein: In der TalentAkademie Ruhr können Jugendliche der 9. und 10. Klasse aus allen Schulformen durch interessante Projekte ihre eigenen Stärken entdecken. In der VorbilderAkademie Ruhr erhalten Jugendliche mit Migrationshintergrund die Möglichkeit, herauszufinden, wie es nach der Schule weitergehen kann. Vorbilder werden berichten, wie sie ihren Weg gemeistert und etwaige Schwierigkeiten überwunden haben.
Bei beiden Akademien kommt auch die Freizeit nicht zu kurz: Fußball, Theater, Musik und vieles mehr runden das Programm ab. Die Teilnahme sowie Unterbringung und Verpflegung sind komplett kostenlos. Wer bei den Akademien dabei sein möchte, braucht keine herausragenden Noten. Gefragt sind Neugier, Motivation und die Lust, das Lernen neu zu entdecken.
Es sind noch einige Plätze frei – Anmeldung ganz einfach online unter www.bildung-und-begabung.de oder auf der Website der TalentMetropole Ruhr www.talentmetropoleruhr.de. Anmeldeschluss ist der 5. Juni 2013 Weiter lesen

