"Der Phönix fliegt!"

Das Rauscherlebnis im Projekt Europa ist verloren gegangen. Die Zusammenarbeit der Europäischen Staaten in der Europäischen Montanunion war von Anfang an eine Vernunftehe. Die vielzitierte Unterscheidung zwischen Krieg und Frieden ist eine historische Erfahrung, die die heutigen Generationen nicht mehr teilen. Die Herausforderungen Europas liegen neben der aktuellen Wirtschafts-, Finanz- und Bankenkrise in der Zukunft.

Wie sieht der verlässliche Motor Europas vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der zunehmenden Ressourcenknappheit aus? Der Wandel der Städte, die Entwicklung von Kooperationen, die Integration von Ausländern oder die Ausbildung der Jugend sind europäische Fragen. So wie die Gemeinden im Ruhrgebiet füreinander nützlich sein können, kann auch das große Europa der 27 Völker wieder Freude am gegenseitigen Nutzen entwickeln. Wenn man füreinander nützlich ist, folgen Sympathie und politische Zusammenarbeit von alleine. Schon bevor Geschichte aufgezeichnet wurde, waren die Handelsstraßen, die Hellwege und Seidenstraßen die Pulsgeber der Völkerverständigung.

Mit unserem Kongress „Phönix fliegt II“ haben wir am 17. Dezember 2012 die Zukunftsfragen Europas intensiv beleuchtet, neue Perspektiven gesucht und Chancen aufgezeigt. Das Ruhrgebiet ist, genauso wie die Montanunion, ein Produkt der wirtschaftlichen Vernunft. Mit der Zeit ist es zusammengewachsen, ist eine kulturelle Seele entstanden. Diese hat Zukunft. Dies wollten wir unter dem Herkules der Gelsenkirchener Zeche Nordstern und im Alfried-Krupp-Saal der Philharmonie Essen unter Beweis stellen. In angeregten Diskussionen und intensiven Gesprächen.

Die Planungen für “Der Phönix fliegt III” haben bereits begonnen.

 



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