Ruhr2030Award

Wissen aus der Region fördern

Mit dem mit 50.000 Euro dotierten Ruhr2030Award zeichnet der Initiativkreis Ruhr Menschen aus dem Ruhrgebiet für herausragende Innovationen im Bereich „Energie – Werkstoffe – Logistik“ aus. Ziel des unmittelbar aus der Strategie Zukunft Ruhr2030 abgeleiteten Preises ist es, Forscher und Entwickler zu Höchstleistungen zu motivieren und das Innovationsklima in der Metropole Ruhr weiter zu verbessern.

Gelungene Innovationen mit Zukunftspotenzial

Bei der erstmaligen Vergabe des Ruhr2030Award im Jahre 2008 hatte sich die mit namhaften Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammengesetzte Jury für die Innovation „GeoJetting“, ein innovatives Höchstdruckwasserstrahl-Bohrverfahren für den beschleunigten Bau von Erdwärmeanlagen, entschieden. Das Verfahren wurde von einem Team um Prof. Rolf Bracke an der Hochschule Bochum entwickelt.

Ein Jahr später zeichneten Dr. Wulf H. Bernotat und der Juryvorsitzende, Prof. Bruno O. Braun, im Erich-Brost-Saal auf der Zeche Zollverein ein Team der Evonik Industries AG für die „Fliese von der Rolle“ aus. Diese Fliese ist ein neuartiger Wandbelag, der die positiven Eigenschaften einer Fliese (u.a. Robustheit, wasserabweisende Oberfläche) mit jenen einer Tapete (insbesondere einfache Verarbeitung) kombiniert.



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