Get Ready

Hauptschüler erfolgreich begleiten

Verantwortung für die Zukunft: Der Initiativkreis Ruhr bietet mit seinem Projekt „Get Ready“ innerhalb des Ruhrgebietes Unternehmen wie Hauptschülern und ihren Schulen Hilfestellungen, um Jugendliche und junge Erwachsene für einen besseren Einstieg in die Berufswelt fit zu machen und Unternehmen aller Größenordnungen bei der Suche und Entwicklung von geeigneten Auszubildenden zu unterstützen.

In Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedsunternehmen füllt der Initiativkreis das Projekt „Get Ready“ sukzessive mit weiteren praxisnahen Bildungs-, Betreuungs- und Vermittlungsangeboten für (Haupt)schüler und Unternehmen. Dadurch erhalten die Betriebe die Möglichkeit, ihr gesellschaftliches Engagement ziel- und zielgruppengerecht einzubringen – ein modularer Aufbau erlaubt den Einsatz entsprechend der eigenen Kapazitäten. Die bereits bestehenden Aktivitäten der Mitgliedsunternehmen sind darin integriert.

-       Get Ready-Projekte in Schulen erreichen Jugendlichen schon früh in ihrer schulischen Laufbahn und stärken ihre persönliche Entwicklung. Die Schüler werden frühzeitig mit Ausbildungsmöglichkeiten und den Anforderungsprofilen der Wirtschaft vertraut gemacht und bekommen so Sicherheit bei der Berufsfindung. Beispielhaft dafür setzt der Initiativkreis mit seinen Unternehmen das Kompetenztraining buddY-Programmseit Januar 2012 an 20 Hauptschulen in der Region um.

-       In dem Übergang von der Schule in den Beruf begleiten Get Ready-Projekte die Entscheidungsprozesse der Jugendlichen und machen sie mit Berufen und Unternehmen bekannt. Auf der Vermittlungsplattform des Initiativkreises (siehe unten) etwa stellen die Unternehmen ihre freien Ausbildungsplätze ein: Per Matchingverfahren werden dann passende Hauptschüler, die eine Zusatzqualifizierung (z.B. in den Programmen der IR-Unternehmen) absolviert haben, auf die Ausbildungsstellen vermittelt.

-       Für Bewerber mit Anschlussschwierigkeiten helfen Get Ready-Projekte zum nötigen fachlichen wie persönlichen Rüstzeug: Bei Joblingezum Beispiel erhalten benachteiligte Jugendliche über mentorengestützte Trainingsmaßnahmen eine zweite Chance auf einen erfolgreichen Berufseinstieg. In einem praxisnahen Übergangssystem lernen die Jugendlichen sehr nah am möglichen Ausbildungsberuf und -betrieb.

 

Die Teilnahme an der Vermittlungsplattform

Für Unternehmen, die Ausbildungsplätze auch für Hauptschüler anbieten:

Vakante Ausbildungsstellen, auf die sich Hauptschüler bewerben können, werden mit einer kurzen Stellenbeschreibung dem Netzwerk mitgeteilt – in einem Stellenbogen in Kurzform.

Die Koordinierungsstelle vergleicht die Stellenbeschreibung mit den hinterlegten Profilen im Pool und fordert geeignete Interessenten auf, sich konkret auf die Stelle zu bewerben.

Das Unternehmen erhält Bewerbungen von Hauptschülern, die bereits eine Qualifizierungsmaßnahme erfolgreich abgeschlossen haben bzw. in Kürze erfolgreich abschließen. Die Bewerber kennzeichnen ihre Bewerbungen entsprechend.

Für Hauptschüler und die Bildungsträger bzw. Unternehmen, die Qualifizierungsmaßnahmen durchführen:

Der Bildungsträger bzw. die Unternehmen, die Qualifizierungsprogramme durchführen, melden Schüler im Qualifizierungsnetzwerk an – mit einem kurzen Bewerberprofil:

•           Personenbezogene Daten

•           min. drei Wunsch-Ausbildungsberufe

•           Beschränkt auf gewerblich-technische/industrielle Ausbildungsberufe

•           Einverständniserklärung

Die Koordinierungsstelle vergleicht das Kurzprofil mit den hinterlegten Stellenbeschreibungen im Pool und fordert geeignete Interessenten auf, sich konkret auf die Stelle zu bewerben.

 



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