Unter dem Titel „Land der Möglichkeiten – Fit für Zukunftsberufe in der Metropole Ruhr“ hatte der Initiativkreis Ruhr (IR) zur Diskussion mit Lehrern sowie Vertretern seiner Mitgliedsunternehmen und Bildungsinstitutionen nach Dortmund eingeladen. Im Mittelpunkt: die Zukunftsberufe im Ruhrgebiet. Hauptaugenmerk lag dabei auf der gewachsenen Rolle der so genannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Gemeinsam sollen Wege gefunden werden, klassische Männer-Jobs für Frauen attraktiver zu machen. Einhellige Meinung der Teilnehmer aus Wirtschaft und Schule: Um dem Fachkräftemangel an gut ausgebildeten und kreativen Köpfen in der Region entgegen zu wirken, müssten alle an einem Strang ziehen. Der verstärkten Zusammenarbeit von Unternehmen und Schulen kommt hier eine besondere Bedeutung zu. Weiter lesen
Jan-Peter Nissen
Jan-Peter Nissen, Geschäftsführer des Initiativkreises Ruhr, eröffnete am Mittwoch (6. Juli 2011) die Abendveranstaltung im Bochumer Bergbaumuseum mit einem Grußwort von Bodo Hombach, Moderator des Initiativkreises Ruhr. Zu den Gästen und Zuhörern gehörten unter anderem Dr. Ottilie Scholz, Oberbürgermeisterin von Bochum, und Bernd Tischler, Oberbürgermeister von Bottrop, sowie weitere städtische Vertreter des Ruhrgebiets und der ansässigen Wirtschaft. Weiter lesen
Der Initiativkreis Ruhr (IR) erweitert sein Engagement im Bereich Bildung. Neben dem langjährigen Projekt „Dialog mit der Jugend“ für Oberstufenschüler, unterstützt das neue Programm „Get Ready“ besonders Hauptschüler und schwer vermittelbare Jugendliche. Die International School Ruhr (IS Ruhr) in Essen rundet das Bildungsangebot ab. Weiter lesen
Nachdem Jan-Peter Nissen zum neuen Geschäftsführer des Initiativkreises Ruhr berufen wurde und Thomas Hüser zum Leiter des Koordinierungskreises ernannt worden ist, hat der Personalausschuss des Initiativkreises nun weitere personelle Maßnahmen veranlasst: Insgesamt entfallen drei Stellen aus den Bereichen Projektmanagement, Werbung und kaufmännische Leitung. „Die Überführung der Leitprojekte InnovationCity Ruhr, Klavier-Festival Ruhr oder EffizienzCluster LogistikRuhr in eigene Management-Strukturen gibt uns die Möglichkeit, die Overhead-Kosten im Initiativkreis deutlich zu reduzieren. Es ist die wichtigste Aufgabe der Management-Gesellschaft, die Gelder der Mitglieder direkt in Projekte zu investieren. Die entstandenen Doppelstrukturen waren ineffizient und mussten gestrafft werden”, begründet Nissen die Entscheidung des Personalausschusses, die Geschäftsstelle zu verkleinern.
Kompetenzen stärker nutzen
Um die Kompetenz der Mitgliedsunternehmen zu nutzen, statt eigene, kostenintensive Personalstrukturen aufzubauen, wird der Initiativkreis in Zukunft auch in personellen Fragen enger mit Mitgliedsunternehmen und anderen Partnern kooperieren. Mit dem neu geschaffenen Koordinierungskreis, der erstmals im April tagen soll, wird der Initiativkreis das Know-how der Mitgliedsunternehmen ab sofort verstärkt in seine Projekte einbinden. Für IR-Moderator Hombach steht nach Abschluss der internen Strukturreform nun die Verbesserung der konkreten Projektarbeit auf der Agenda: „Der Initiativkreis Ruhr ist ein wichtiger Bestandteil des Corporate-Social-Responsibility-Engagements unserer Mitgliedsunternehmen. Wir spüren deutlich, dass unsere Mitglieder durch das Einbringen von personellen Ressourcen auch die inhaltliche Arbeit des Initiativkreises stärker unterstützen. So entsteht in den Projekten eine neue Dynamik, die alle Beteiligten sehr begrüßen.”

